Plastalliance

Plastic is Fantastic: Wissenschaft statt Ausreden

• 4. März 2026 • von Joseph TAYEFEH
Plastic is Fantastic: Wissenschaft statt Ausreden
Die Kommunikation unserer Branche ist schon viel zu lange auf dem Holzweg.

Angesichts der Angriffe tendierte man zu ungeschickten Mea Culpa oder selbstironischen Kampagnen, die unseren Kritikern von vornherein Recht gaben. Vorbei sind die Schuldgefühle, die suggerieren, dass es „zu viel” Plastik gibt. Die wissenschaftliche Wahrheit sieht ganz anders aus: In Bezug auf den CO2-Fußabdruck, die Ressourcenschonung und die Sicherheit ist Kunststoff nachweislich das beste Material.

Es war an der Zeit, dass eine Initiative endlich den Verstand der Öffentlichkeit anspricht und nicht nur ihre Emotionen. Genau das ist die Stärke der Initiative „Plastic is Fantastic“.

 ALPLA und Philipp Lehner: Das Ende des „Defensivmodus”

Diese Revolution des gesunden Menschenverstands hat einen klaren Ausgangspunkt. ALPLA, einer der weltweit führenden Hersteller von nachhaltigen Kunststoffverpackungen, und sein CEO Philipp Lehner wollten nicht hinnehmen, dass das leistungsfähigste Material der Welt als Paria behandelt wird. Warum sollte man sich für ein Material entschuldigen, das leicht, bruchsicher, recycelbar und für den ökologischen Wandel unverzichtbar ist?

Es erfordert Mut, sich an die Front zu stellen, wenn der Rest der Branche lieber den Kopf in den Sand steckt. Anhand von unabhängigen Lebenszyklusanalysen (LCA) der Industrie und von NGOs hat er gezeigt, dass der Ersatz von Kunststoff durch sogenannte „grüne” Alternativen (Glas, Papier, Metall) systematisch zu einer ökologischen und CO2-Katastrophe führt.

Vor allem aber hatte dieser öffentliche Mut eine transformierende Wirkung innerhalb des Unternehmens. Die Gleichung ist einfach: Wenn die Führungskraft daran glaubt und sich dafür einsetzt, glauben auch die Teams daran. Indem Philipp Lehner ohne jede Ausrede zu dieser Position stand, hat er nicht nur die öffentliche Meinung aufgerüttelt, sondern auch den Tausenden von Mitarbeitern seiner Werke (mehr als 170 weltweit) wieder ein immenses Gefühl des Stolzes vermittelt und ihnen gezeigt, dass sie Teil einer zukunftsweisenden Lösung sind.